Luftnummer


Wenn sich langsam der Eindruck aufdrängt, ich hätte dieses Paillettengarn in allen nur verfügbaren Farben aufgekauft, so ist das nicht gänzlich falsch. Ähnliches gilt für die Silkhair, die sich auch immer mal in den Einkaufskorb schmuggelt. Es lag also nahe, die beiden zwecks Bestandsabbau einmal miteinander zu kombinieren.


Und zwar zu einem denkbar einfachen Nebenbei-Projekt. Ein Schal, bei dem sich vier Reihen glatt rechts in Mohair abwechseln mit zwei Reihen kraus rechts in Opera. Angeschlagen hatte ich 62 Maschen. Das Ganze mit großen Nadeln, damit das Ganze schön transparent wirkt, und fertig ist die Laube. Na ja, nicht ganz, weil sich einmal mehr gezeigt hat, dass es aus unerfindlichen Gründen viel länger dauert, einen Schal als ein Tuch zu stricken. Zumindest fühlt sich das jedes Mal so an.


Trotzdem, und trotz des stricktechnischen Gähn-Faktors hätte ich jetzt irgendwie Lust, noch mehr so durchsichtiges Zeugs zu produzieren. Genug Garn sollte ja vorhanden sein ...

Ach ja: Trotz der vielen Luftlöcher hält der Schal übrigens erstaunlich warm. Das hätte ich eigentlich wissen können, denn vor ein paar Jahren habe ich schon einmal einen ähnlich luftigen Mantel gestrickt (den man mit viel gutem Willen auf dem ersten Bild auch erahnen kann). Und der hat mich auch schon öfter zum Schwitzen gebracht.



Maße: 230 x 40 cm

Garn:
  • 50 g Lana Grossa Silkhair (70% Mohair, 30% Seide), LL 210 m / 25 g, Farbe 024.
  • 140 g Lana Grossa Opera (65% Baumwolle, 25% Polyamid, 5% Viskose, 5% Pailletten)
Nadelstärke: 6,0 mm

Kommentare

  1. Wie zauberhaft! Sehr schön und eine tolle Idee.
    Liebe Grüße
    Knitgudi

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  2. Sehr schön! Ich könnte mir das auch gut in schwarz zu einem festlichen Anlass vorstellen!
    LG Monika

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