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Es werden Posts vom September, 2017 angezeigt.

Mosaik-Manie

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Liebe Leute, diesmal bin ich aber selber völlig hingerissen!! Ihr erinnert Euch: Ich wollte ja eigentlich nur eine Mustersammlung für einen bevorstehenden Kurs zusammenbasteln. Aber das Endergebnis sieht gar nicht zusammengeschustert aus und bildet trotz der vielen (sieben) verschiedenen Muster eine durch und durch organische Einheit. Was vermutlich daran liegt, dass der Farbverlauf für eine gewisse Harmonie sorgt.


Ich habe die letzten zwei Wochen tatsächlich nur mit diesem einen Projekt verbracht, was ganz und gar untypisch für mich ist. Es hat mich keinen Moment gelangweilt. Und habe die Nase noch überhaupt nicht voll von der Mosaikmusterei. Tatsächlich habe ich mich so ab der Halbzeit ständig gefragt, wieso ich eigentlich keine Jacke in der Art habe. Vielleicht mit etwas dickerem Garn, aber am liebsten in genau diesen Farben ... Oder einen schlichten Kastenpulli ...


Und dann liegt hier ja auch noch ein Zauberball in grün/türkis herum, der mir schon lange partout nicht sagen will, …

Mosaik-Baukasten

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Ich hab ein neues Lieblingsprojekt! Und, man höre und staune, nach all meinem Gemecker darüber, wie lang sich doch so ein Schal hinzieht, ist es wieder - ein Schal. Bzw. diesmal ist er so breit, dass er definitiv eher eine Stola ist. Und das kam so:

Im November halte ich im Nachbarschaftswollladen einen Mosaik-Strickkurs. Und seit Wochen habe ich mir den Kopf zerbrochen, was ich denn da machen könnte. Einfach Probequadrate machen zu lassen, schien mit doch reichlich unbefriedigend. Vor ein paar Tagen hatte ich dann eine Eingebung: Ein Schal / Wrap nach dem Baukastenprinzip, bei dem jeder Länge, Breite, Muster und Musterfolge selbst bestimmen kann. Und bis dahin habe ich auch noch genug Zeit, ein Vorzeigeexemplar zu stricken, damit die Damen sich besser vorstellen können, was sie machen könnten.


So weit wie im Bild oben war ich schon mal, hab's allerdings wieder aufgetrennt und vergessen vorher ein Bild zu machen. Ursprünglich wollte ich nämlich ein paar besonders wild gestreifte M…

Meerglas

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Damit Regina nicht länger ungeduldig an den Nägeln kauen muss, schreibe ich schnell mal auf, wie das mit dem Noro-Tuch so lief. Allein die Tatsache, dass es in Rekordzeit fertig wurde, deutet ja schon an, dass ich begeistert bei der Sache war.



Tatsächlich hat das so viel Spaß gemacht, ich hätte das Spielchen gerne noch eine Weile weiter treiben können. Aber viel zu schnell zeichnete sich ab, dass die obere Kante des sehr langgezogenen Dreiecks schon die Zwei-Meter-Grenze erreicht hatte (soweit man das auf den Nadeln abschätzen kann). Nach dem ich noch eine Musterwiederholung und den Rand hinzugefügt hatte, ergab sich nach dem Spannen gar eine Spannweite von drei Metern! Also ausreichend Wickelmasse für alle möglichen Tragevarianten.

Aber der Reihe nach. Dass ich was mit verkürzten Reihen machen wollte, war schon in dem Moment klar, in dem ich die Beute aus der Tüte zerrte. Ansonsten wäre der grandiose Farbverlauf des Noro-Garns meiner Meinung nach völlig untergegangen. Zur Abgrenzung …

Zebrapunk

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Das Wochenende war äußerst produktiv: Gleich zwei Tücher sind fertig geworden. Da gab es doch glatt einen Rückstau auf den Spannmatten! Auf denen macht sich Nr.2 (das Noro-Tuch) zur Zeit noch breit; das zeige ich Euch in ein paar Tagen.



Aber jetzt sind erst mal Freudentänze angesagt, dass der/die Streifen/Zacken-Schal/Stola endlich abgekettet ist. Ich trage solche breiten Rechtecke wahnsinnig gerne, aber das Stricken nervt ab einem bestimmten Zeitpunkt (meist, wenn so etwa 1,30 Meter erreicht sind ...) Einerseits ist es ja ganz gemütlich: Man berechnet am Anfang das Muster und kann das dann in aller Ruhe abarbeiten, ohne sich über Zunahmen Gedanken machen zu müssen. Aber genau das langweilt irgendwann dann auch.



Das ging mir hier genauso. Deshalb brauchte es bis zur Fertigstellung auch mehrere Anläufe. Immerhin sorgten die Farben für andauernde Motivation. Ich mag diesen Lila-Grün-Kontrast ganz ungemein und der graue Übergang zwischen den beiden ist einfach perfekt:


Die Musterfolge be…

Auf den Nadeln im September

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Im August hatte ich offenbar einen schweren Anfall von Anschlageritis, der mich von laufenden Projekten abgelenkt hat. Fertig geworden ist tatsächlich nur ein einziges Teil, gerade rechtzeitig für die letzten heißen Sommertage. Der 'Summer' hat sich noch bestens bewährt und behält auch nach mehrmaligem Waschen seine Maße (von Form kann man in dem Fall ja eher nicht sprechen).

Bei der Brioche-Jacke hatte ich den Eindruck, dass da gar nichts vorangegangen ist, aber beim unmittelbaren Bildvergleich lassen sich doch eindeutig Fortschritte erkennen. Ich hatte mir extra die Mühe gemacht, von den Farbverlaufsbobbeln etwas abzuwickeln, um die Übergänge bei den Ärmeln etwas fließender zu gestalten. Aber es kam natürlich wie es kommen musste: Eines der kleinen Knäuel hat sich auf Nimmerwiedersehen irgendwohin verabschiedet und kommt wahrscheinlich erst wieder zum Vorschein, wenn die Jacke längst fertig ist! Intensives Wühlen im Stash brachte dann zum Glück noch farblich Passendes hervor…