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Nochmal, mit viel Luft

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Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich Lust hätte, das Tuch für farblich Unentschlossene gleich noch mal zu stricken und habe das auch prompt in die Tat umgesetzt. Die Mohair-Variante ging noch zügiger von der Hand (größere Nadeln, viel weniger Maschen).


Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass die (teilweise nicht mehr erhältlichen) Einzelknäuel für die größeren Abschnitte nicht reichen könnten, aber diese Sorge hat sich schnell zerstreut. Im Gegenteil: Es blieb so viel Garn übrig, dass ich in der Farbkombination noch ein bis zwei Teile stricken könnte. Das Leichtgewicht bringt grade mal 68 Gramm auf die Waage!




Materialien
Garn: 11 g Schulana Kid Seta (70% Kid-Mohair, 30% Seide), LL 210 m / 25 g, Farbe 4 Lana Grossa Silkhair (70% Mohair, 30% Seide), LL 210 m / 25 g, 5 g Farbe 69 5 g Farbe 90 6 g Farbe 108 7 g Farbe 72 8 g Farbe 67 9 g Farbe 38 17 g Farbe 52
Rundstricknadel 4,5 mm

Wohl dem, der sich entscheiden kann ...

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... ich kann's jedenfalls nicht. Na ja, nicht bei Wolle. Und schon gar nicht, wenn es sie in unzähligen Schattierungen gibt, so wie bei Holst. Von daher ist ja vorauszusehen, wie das ausgeht, wenn ich vor einem einschlägigen Regal stehe: Die müssen alle mit. Oder wenigstens eine größere Selektion.
Aber da der Geldbeutel der Kauflust natürliche Grenzen aufzeigt, kommen dann meist von jeder Farbe nur ein oder zwei Knäuel mit. Was dann zu Hause ein Folgeproblem aufwirft: Was tun damit?

Für das Gewürzfarben-Sortiment aus dem vorletzten Jahr habe ich nun aber endlich eine Lösung gefunden, wie diese Vorher-Nachher-Fotos zeigen:
Geklappt hat's allerdings erst im zweiten Anlauf. Ich hatte Euch ja schon gezeigt, wie ich mir das vorgestellt hatte:

Die kleine Skizze zeigt allerdings auch schon das Maximum dessen, was bei mir an Planung abläuft. Statt das Ganze auch noch vernünftig durchzurechnen (Neigungswinkel, pah!), fange ich einfach mal an zu stricken und achte darauf, dass es in etw…

Wasserfall

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Meine kleine Karibikträumerei hat mich über zwei Wochen fast ausschließlich in ihren Bann gezogen. Im Gegenlicht fotografiert, wisst Ihr allerdings wahrscheinlich gar nicht, wovon ich spreche:


Da sieht man nämlich gar nichts von den umwerfenden Farben. Die sehen in natura etwa so aus:


Blau ist ja in meinem persönlichen Farbspektrum für gewöhnlich so gut wie gar nicht vertreten. Aber diese Kombination mit Türkis (das ich liebe, vor allem wenn es sich in Richtung Petrol entwickelt) war schlichtweg unwiderstehlich. Kaum dass ich das Bällchen sicher nach Hause gerollt hatte, wollte ich SOFORT damit anschlagen.Da fiel mir dann auf die Schnelle auch nichts Originelleres ein als Wellen. Ich hatte die Befürchtung, dass die starken Links-Wellen nach dem Waschen nur noch Ebbe sind, aber das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Eine sanfte Dünung ist schon noch erhalten geblieben.



Damit das Tuch nicht gar so flach wird, hatte ich auch noch zweimal im Anfangsdrittel verkürzte Reihen eingeschob…

Auf den Nadeln im Mai

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Im Moment stricke ich für meine Verhältnisse ziemlich monogam. Erstaunlicherweise wird das Zeug trotzdem nicht schneller fertig ... Dafür gestaltete sich der April aber recht abwechslungsreich mit Mustertuch, Streifenpulli und Lace-Mohair.


Der Rest des Monats sah dann noch zwei Neuanfänge, die wohl gleichzeitig Schwerpunkt der Mai-Strickerei sein werden. Zum einen fand ich es an der Zeit, die Holst-Sammlung etwas zu dezimieren. Letztes Jahr hatte eine Bekannte aus der Strickgruppe aus der "Supersoft" (Etikettenschwindel) ein schlichtes Kraus-Rechts-Tuch in verschiedenen Farbabstufungen gemacht, das sah fast besser aus als Lacemuster mit dem gleichen Garn. Ich hatte zwar beim Kauf eine ganz andere Idee, aber ein bisschen kraus rechts kam mir nach der Musterzählerei beim roten Tuch gerade recht. Damit es aber nicht gar so langweilig wird, versuche ich, das Ganze mit verkürzten Reihen in Form zu bringen. Ich bin gespannt, ob ich die Kurve kriege ...


Anschlag Nr. 2 ist dann doch…

Ein UFO ist gelandet

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Frau Fadenkram muss jetzt ganz stark sein bzw. sich eine dunkle Sonnenbrille holen. Denn es gibt wieder reichlich Knallrot zu sehen.


Damit sind meine Rotvorräte aber nun ziemlich dezimiert. (Glaube ich zumindest.) Dass so kurz nach dem Zackentuch schon wieder was in einer ähnlichen Farbe auf den Nadeln war, ist dem Pflichtbewusstsein geschuldet. Angeschlagen hatte ich das Tuch nämlich gleich letzten Sommer, sobald das Garn bei mir eingetroffen war, weil sich das Seiden-Woll-Gemisch gar so verführerisch anfühlte. Und dann kam der Herbst dazwischen, die Lust auf löchrige Projekte schwand und dieses (und ein paar andere) traten in einer Schachtel ihren Winterschlaf an.

Mit den steigenden Temperaturen stieg dann auch wieder die Neigung zu Lacemustern. Dass es wieder ein wilder Muster-Mix werden würde, war auch klar, denn ich halte es selten durch, über Tage und Wochen immer das selbe Muster zu wiederholen.



Die langgezogene halbovale Form war ja durch den Anschlag schon vorgegeben, es war …

Die Sommergarderobe wird erweitert

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Eigentlich hatte ich ja vor, mit ein paar Langweilerpullis den Stash abzubauen. Aber weil ich im Frühling ja traditionell immer neues Grün kaufen muss, blieb der Stash vorerst unangetastet. Immerhin hat er sich nicht vergrößert, weil das neuerworbene Garn sofort verarbeitet wurde. Und weil ich mich nicht für eine Farbe entscheiden konnte, wurde die Beute in einen Streifenpulli transferiert:


'Solo Lino' habe ich zum ersten Mal verarbeitet. Durch den hohen Viskose-Anteil fühlt es sich eher an wie mercerisierte Baumwolle und ist angenehm zu verarbeiten und auch zu tragen. Allerdings ist es beinahe unmöglich, die Fäden unsichtbar zu vernähen; diese zeichnen sich unweigerlich auf der Vorderseite ab. Keine Ahnung, woran das liegt, denn eigentlich kann ich ganz gut vernähen, trotz der reflexhaften Abneigung dagegen, die wir ja fast alle teilen.

Und dann habe ich noch einen vorsichtigen Blick in die Schachtel geworfen, in der die Sommer-WIPs vom letzten Jahr überwintert haben. Da lag…

Eine alte Jacke und ein neuer Frühlingsschal

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Der Frühling ist bei mir offiziell eingekehrt, wenn ich diese Uralt-Jacke (entstanden anno 2004) aus dem Schrank zerre:

Die Anleitung war aus einem Heft (ich glaube, aus der Sabrina), das Garn ist schnöde Baumwolle, die es für einen Euro pro Knäuel gab. Das Teil ist unverwüstlich und versetzt mich zuverlässig immer noch in Frühlingslaune, auch wenn es nicht mehr ganz so locker sitzt wie damals.

Das sonnige Wochenende hob die Frühlingsstimmung zusätzlich. Endlich kann man (nach diversen Aufräumungsarbeiten) den Balkon wieder zum Stricken nutzen. Da ging die Arbeit am Laceschal gleich viel schneller von der Hand:


Das Garn aus 100 Prozent Mohair war nicht das reine Strickvergnügen, zumindest nicht, wenn man durch Seide-Mohair-Mischungen verwöhnt ist. Die Farben sind allerdings unschlagbar. (Ja, Frau Fadenkram, ich weiß: ich habe von Dir noch Sockengarn in genau den gleichen Schattierungen. Keine Sorge, irgendwann habe ich die zündende Idee dafür.) Die Wickelung ließ aber schon erahnen, …

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